Domkirche St. Martinus, Rottenburg
Die Entwicklung der Domkirche von einer Kapelle zur Kathedrale ist an ihrem Äußeren deutlich ablesbar. Verschiedene Bauteile wurden in verschiedenen Bauepochen collagenartig zusammengefügt. Dies verleiht dem Bau einen heterogenen Charakter und schränkte in bisher in seiner Nutzung als Bischofs- und Pfarrkirche stark ein. So konnten die liturgischen Orte aufgrund der räumlichen Enge im Zentrum nicht würdig angeordnet werden. Mit der Umgestaltung wurde eine neue Mitte definiert, welche die den Gottesdienst prägenden Elemente in einen beziehungsreichen räumlichen Zusammenhang stellt. Der bislang im Innenraum nicht erlebbare ehemalige Wehrturm wird durch die Nutzung als Sakramentskapelle zum Drehpunkt der litugischen Neudefinition des Raumes.
Projektdaten
| Bauherr | Domkapitel und Dompfarrgemeinde St. Martin, Rottenburg | |
|---|---|---|
| Wettbewerb 1.Preis | 1999 | |
| Planungsbeginn | 05/1999 | |
| Baubeginn | 01/2001 | |
| Fertigstellung | 01/2003 | |
| Auszeichnungen | 2004: Preis der Architektenkammer BW: Beispielhaftes Bauen | |
| 2005: BDA-Preis BW Auszeichnung guter Bauten | ||
| 2005: Auszeichnung des Bistums Rottenburg-Stuttgart | ||
| Architekturfotografie | Jörg Hempel | |








